Tobias Kollewe

eBusiness /// Social Media /// Digital Communication ///

3. April 2013
von Tobias Kollewe
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eMail-Anhang automatisch ausdrucken

Immer und immer und immer wieder stehen standen wir selbst und einige unserer Kunden vor dem gleichen Problem. Wie lassen sich die Anhänge eingehender eMails automatisch ausdrucken. Und wenn ich schreibe “Anhänge”, dann meine ich auch Anhänge. Mittels der Regeln in Outlook und Co. ist es kein Problem, die ganze Mail auszudrucken. Gerne auch mit Anhang. Aber die eigentliche Aufgabenstellung lautet: nur die Anhänge.

Der Anwendungsfall ist einfach. Die Web-Applikation, z. B. der Onlineshop, generiert eine Mail, die im Anhang ein Schreiben (z. B. eine Rechnung) enthält, die per Briefpost verschickt werden soll. Klar, man kann jede eingehende Mail öffnen, den Anhang öffnen und eben diesen ausdrucken. Oder Mittels Outlook-Regel die Anhänge automatisiert in einem Verzeichnis speichern und den Inhalt des Verzeichnisses manuell (oder per Batchscript) ausdrucken. Aber wäre es nicht schön, wenn das alles “ganz einfach so” funktionieren würde? Client ruft Mail vom Server ab, druckt den Anhang aus, wenn es ein PDF ist und löscht die Mail gleich (oder ein paar Tage später) vom Server. Vielleicht noch auf einem speziellen Drucker oder Druckerfach oder oder oder.

Let me google that for you

Das Problem scheint so alt zu sein, wie die eMail selbst. Und alles suchen, fragen, forschen in Tipps und Foren hat nichts geholfen (mir zumindest nicht). Bis ich auf den Automatic eMail Manager von Namtuk→ gestoßen bin.  Um es kurz zu machen: Das Tool kann all das und noch viel mehr. Ja, es kostet 79,- US$. Aber die ist es auch wert. Die 30-Tage-Testversion ist kostenlos. Also: Ausprobieren.

Wir haben die Software jetzt selbst seit rund eineinhalb Jahren im Einsatz. Sie verrichtet brav im Hintergrund ihre Arbeit, druckt und sortiert und löscht. Kurzum: Sie macht was sie soll. Und das ist toll!

http://www.namtuk.com/auto_email_manager.ASPX→

 

 

12. Februar 2013
von Tobias Kollewe
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Hand-Print wirkt…

Eigentlich nur als nette Aufmerksamkeit gedacht, war das Feedback für mich dann doch überraschend gut: Eine knappe Woche vor dem Golive der neuen webcon-Homepage→ habe ich mir die Zeit genommen und ein paar Postkarten geschrieben. Auf der Vorderseite ein Screenshot der Website, auf der Rückseite ein paar Worte. Das Feedback war allenthalben gut, bis ins O’Reilly-Blog→. Ich bin so frei und verwendet Corinas Foto an dieser Stelle nochmal (und verstoße damit ganz bewusst gegen Urheberrecht. Ich claime hier das Recht an der eigenen Handschrift…)

22. Januar 2013
von Tobias Kollewe
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Egal! Was wir nicht hier haben, das bestellen wir dann im Internet!

Für die bevorstehenden Camptermine und Veranstaltungen werden wir uns ein paar Rollup-Banner machen (lassen). Naturgemäß kommt das Layout von uns, die Produktion findet aushäusig statt.  Natürlich liegt es nahe, die Banner bei einem Dienstleister in diesem Internet zu bestellen.

Getreu des Mottos “Support your local Rollup-Store” habe ich es dann aber doch mal hier in der Gegend probiert. Im Telefonat mit dem Vertriebler des Unternehmens spielte sich dann folgender Dialog ab:

ICH: “Ich bräuchte ein paar Rollup-Banner!”

VERTRIEB: “Welche brauchen Sie denn?”

ICH: ”Hm, was haben Sie denn? einszwanzig? Oder einmeter?”

VERTRIEB: ”Einszwanzig ist gut!”

ICH: ”Dann nehmen wir halt einszwanzig”

VERTRIEB: ”Einmeter geht aber auch”

ICH: ”OK, dann halt einmeter”

VERTRIEB: ”Wir können aber auch eine andere Breite nehmen!”

ICH: ”Welche denn?”

VERTRIEB: ”Egal! Was wir nicht hier haben, das bestellen wir dann im Internet!

 

16. Januar 2013
von Tobias Kollewe
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Die Sache mit den CAPTCHAs

Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart - genauso kompliziert wie sie klingen, sind sie meist auch. CAPTCHAs sollen – mehr oder minder erfolgreich – das automatische Ausfüllen und Absenden von Formularen verhindern. Das Problem an der Sache: Oft verhindern sie nicht nur das automatische, sondern auch das manuelle Ausfüllen der Formulare.

Kunden vom Kontaktformular abhalten

Über die Höhe der Fehlerquote bei Eingabe habe ich auf die Schnelle keine Zahlen gefunden, aber aus eigener Erfahrung (das kennt wohl jeder), kann ich erahnen, dass diese sich manchmal nahe 104% bewegt. USB-Sticks haben ja schließlich auch drei Dimensionen. Und es gibt mit Sicherheit keinen effektiveren Weg, Kunden von der Nutzung von Kontaktformularen abzuhalten.

Honeypot

Dabei ist die Lösung für ein Kontaktformular so einfach und liegt auf der Hand. Denn genau das, was den Menschen Zeit kostet (das Ausfüllen des Formulars), erledigt der Robot blitzschnell. Und was der Mensch nicht sehen kann (versteckte Formularfelder), füllt der Robot gerne aus. Zwei einfache Mittel um zu prüfen, ob das Formular von einem Robot ausgefüllt wird (… und nicht den Menschen beweisen lassen, dass er eben kein Spambot ist!). Man stellt dem Robot also einfach eine Falle: den Honeypot.

Ansatz 1: Zeit messen
Der Mensch braucht natürlich eine gewisse Zeit, um ein Formular, und sei es noch so kurz, auszufüllen. Der Robot dagegen nicht. Die messbare Größe ist also die Zeit zwischen dem Aufruf der Seite und dem Absenden des Formulars.

Ansatz 2: Versteckte Felder
Robots lesen Formularfelder aus, ohne dabei zu prüfen, ob die Felder tatsächlich sichtbar sind. Versteckt man ein Formularfeld und es wir genutzt, dann ist eigentlich fast schon klar, wer es ausgefüllt hat.

Erfolgsquote

Die Kombination allein dieser beiden Tests führt zu einer messbar guten Erkennungsquote. Die Anzahl der automatisch ausgefüllten Formulare geht dramatisch zurück. Und der Mensch vor dem Monitor wird nicht zur Eingabe kryptischer Zeichenfolgen gezwungen.
Wir setzen den Honeypot schon seit ca. drei Jahren in allen internen und externen Projekten ein (Beispiel ESET Affiliate). Das gilt sowohl für einfache Kontaktformulare, als auch für komplexe Formularprozesse. Die Erkennungsrate liegt dabei bei 100%. Die Menge der false-positive Einstufungen ist zudem auch überschaubar – sie liegt bei exakt 1.